Deutscher Gewerkschaftsbund

09.03.2015

Solidarität war das Stichwort am 8. März in Weingarten

Frauentag Ravensburg 2015

DGB/petry

Der DGB als Teil des Frauenbündnis Internationaler Frauentag Ravensburg lud die Frauen in Ravensburg und Umgebung diesmal in das Kulturzentrum Linse ein, um sich gemeinsam den Film „Zwei Tage, eine Nacht“ anzusehen. Die zahlreichen Gästinnen verfolgten die eindrucksvoll gefilmte Geschichte von Sandra, die nach einer Phase der Depression ihre Arbeit wieder aufnehmen will, aber gekündigt wird. Sie hat nur eine Chance: Ihre 16 Arbeitskolleginnen und –kollegen davon zu überzeugen, zugunsten ihrer Weiterbeschäftigung auf eine Prämie zu verzichten. Druck, wirtschaftliche Zwänge, das Gegeneinanderausspielen der Interessen von Arbeitnehmer*innen – Themen, die nicht nur in Frankreich leider aktuell sind. Ebenso ist aber Solidarität ein Thema, das den Film durchzieht. In der Begrüßung unterstrich Ilse Petry vom DGB die Bedeutung der Solidarität und des gemeinsamen Handelns, durch die die politischen Erfolge in der 105-jährigen Geschichte des Internationalen Frauentags erst möglich wurden. Sie verwies auf einige der Bereiche, in denen hinsichtlich tatsächlicher Gleichstellung noch Handlungsbedarf besteht, z.B. den hohen Anteil von Frauen im Niedriglohnsektor einerseits, den zu geringen Frauenanteil bei Führungs- und Entscheidungspositionen andererseits. Petry forderte aber nicht nur mehr Tempo bei der Beseitigung noch bestehender Gleichstellungshindernisse ein, sie warnte auch vor der Rückkehr längst überwunden geglaubter Rollenzuschreibungen und eindimensionaler  Familien-Definitionen in die politischen Diskussion. Angeregter Austausch zum Film und der aktuellen Situation schloss den Abend in Weingarten ab.

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