Deutscher Gewerkschaftsbund

04.02.2015

Miteinander statt Gegeneinander

von: Antje Trosien
DGB Miteinander

DGB

Unsere Gesellschaft ist demokratisch und vom friedlichen Miteinander ganz
unterschiedlicher Menschen geprägt - und das ist auch gut so. Ausgrenzung und
Verunsicherung, das Schüren von Ängsten und die Suche nach Sündenböcken haben
darin keinen Platz.
Die europäische Integration Deutschlands ist ebenso das Ergebnis eines langen
friedlichen Prozesses in Europa wie die offenen Grenzen innerhalb der EU. Dies soll uns
Ansporn sein, auch für Länder außerhalb der EU. Menschen fliehen vor politischer
Verfolgung, vor Krieg und wirtschaftlicher Not. Wir wollen, dass sie hier eine Heimat
finden. Wir stehen für ein großzügiges Recht auf Asyl und menschenwürdige Behandlung
in ganz Europa für Menschen, die vor Verfolgung und Krieg fliehen. Darüber hinaus setzen
wir uns für ein Einwanderungsgesetz ein, das es Menschen, die ihre Heimat verlassen
müssen ermöglicht, zu uns zu kommen ohne auf ihrer Flucht ständig vom Tod bedroht zu
sein.
Daher wollen wir ein Zeichen setzen - für Vielfalt in der Gesellschaft, für ein friedliches
Miteinander, für Demokratie und Menschenrechte, für ein Zufluchtsrecht, für einen
menschlichen Umgang, für europäische Werte und gegen Ängste, Ausgrenzung und
Instrumentalisierung von Religion.

Kommen auch Sie
am Samstag, den 7. Februar 2015 um 15:30 Uhr
zum Sternmarsch
und um 16:00 Uhr zur Kundgebung auf dem Münsterplatz
Startpunkte des Sternmarschs sind:
Petrusplatz Neu-Ulm - Einsteindenkmal, Bahnhofstraße Ulm - Willy-Brandt-Platz Ulm

Es reden:
Oberbürgermeister Ivo Gönner
Matthias Hambücher und Selda Karaduman, Rat der Religionen
Maria Winkler, ver.di / DGB
Flüchtlingsrat - angefragt
Für die musikalische Begleitung sorgt der Liedermacher Bene Büchler.

Impressum:
Bündnis „Miteinander statt gegeneinander“, vertreten durch den DGB Ulm
V.i.S.d.P.:
Antje Trosien, DGB Ulm, Weinhof 23, 89073 Ulm


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